1. Gegenstand und Geltungsbereich

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) finden auf sämtliche  Dienstleistungen von  Bettina  Hieronimus-Voosen und Stefan Hieronimus, nachfolgend Veranstalter genannt Anwendung.

Diese AGB sind Bestandteil jeder getroffenen Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien, soweit nicht im Einzelnen Abweichendes vereinbart ist. Sie gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Kunden, ohne daß darauf ausdrücklich hingewiesen werden muss.

Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden sowie Änderungen und Ergänzungen dieser AGB haben nur Gültigkeit, soweit sie von Hieronimus schriftlich anerkannt sind. Dies gilt auch, wenn den Geschäfts- und/oder Lieferungsbedingungen des Kunden ausdrücklich widersprochen worden ist.

2. Vertragsgegenstand

Der Veranstalter bietet Seminare, Vorträge und Coachings an. Die Aufgabenstellung, die Vorgehensweise und die Art der zu liefernden Veranstaltungsinhalte werden durch Vereinbarungen der Vertragsparteien geregelt. Der Veranstalter kann sich zur Erfüllung seiner Pflichten sachverständiger Dritter als Erfüllungsgehilfe bedienen.

 

3. Zustandekommen des Vertrags/Stornoregelung

3.1. Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt zustande, durch die Übermittlung der Auftragserteilung oder des vom Auftraggeber unterschriebenen Seminarvertrag auf dem Postweg, per Fax, per elektronische Post, per Online-Kontaktformular oder durch mündliche Absprache und anschließendes Nachreichen einer schriftlichen Auftragserteilung.

3.2 Jeder Auftraggeber erhält nach Auftragserteilung vom Veranstalter eine Auftragsbestätigung.

3.3 Wenn der Auftraggeber einen fest vereinbarten Termin nicht einhalten kann oder mit der Annahme der Dienste in Verzug kommt, so gilt die nachfolgende Regelung:

Bei Rücktritt bis 42 Tage vor Veranstaltungsbeginn                    – keine Kosten.

bei Rücktritt vom 41. – 15. Tag vor Veranstaltungsbeginn            – 50 %

bei Rücktritt vom 14. – 01. Tag vor Veranstaltungsbeginn            – 100 % der Auftragskosten

zzgl. eventuell anfallender Fremdkosten.

Wird bei Inhouse-Seminaren der Termin innerhalb eines Jahres nachgeholt, so wird die Stornogebühr angerechnet.

Für offene Seminare und Coachings gelten ergänzende Bestimmungen (Punkt 9.5)

3.4 Kann ein Termin zur Erbringung der Leistung durch den Veranstalter wegen höherer Gewalt, Krankheit des Trainers/Coachs, Unfall oder sonstigen vom Veranstalter nicht zu vertretenden Umständen nicht eingehalten werden, ist dieser unter Ausschluss jeglicher Schadenersatzpflichten berechtigt, die Dienstleistungen an einem neu zu vereinbarenden Termin nachzuholen oder diese durch einen anderen Mitarbeiter zu erbringen, insofern der Kunde mit einer Nachholung einverstanden ist.

4. Urheber- und Nutzungsrechte, Eigentum

Sämtliche vom Veranstalter angefertigte Entwürfe, Konzepte, Ideen, Werke etc. sind urheberrechtlich geschützte Werke i.S.d. § 2 UrhG, und zwar selbst dann, wenn diese nicht die Erfordernisse des § 2 UrhG erfüllen. Sämtliche Leistungen vom Veranstalter dürfen deshalb nicht ohne Zustimmung  über den Vertragszweck hinaus genutzt oder bearbeitet werden.

Im Falle einer Rechteübertragung richtet sich deren Umfang in räumlicher, zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht ausschließlich nach den vertraglichen Vereinbarungen bzw. dem Vertragszweck; § 31 Abs. 5 UrhG findet entsprechende Anwendung. Die Rechte gehen erst mit vollständiger Zahlung des Gesamtauftrages auf den Auftraggeber über.

Das Eigentum an den Arbeitsergebnissen des Veranstalters geht erst mit vollständiger Bezahlung des Auftrages an den Auftraggeber über.

 

5. Konkurrenzausschluss, Geheimhaltung

Der Veranstalter verpflichtet sich zum Stillschweigen über sämtliche vertrauliche Tatsachen, die ihr im Rahmen der Ausführung des Vertrages bekannt geworden sind.

 

6. Vergütung

Vergütung ist das zwischen den Vertragsparteien vereinbarte Entgelt. Sämtliche mit der Durchführung des Auftrages verbundenen Auslagen trägt der Kunde. Die vereinbarten Preise verstehen sich jeweils zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug zahlbar.

Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen oder die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechtes ist nur zulässig, wenn die Ansprüche des Kunden nicht bestritten werden oder rechtskräftig festgestellt sind.

 

7. Fremdkosten

Fremd- und Nebenkosten, wie die Kosten für die Einschaltung von sachverständigen Dritten sowie Aufwendungen für Telefon, Telefax, Kurier u.ä. sind dem Veranstalter gegen Nachweis gesondert zu vergüten, wenn nicht eine Pauschalvereinbarung getroffen wurde. Der Veranstalter ist berechtigt, alle zur Auftragserfüllung erforderlichen Fremdleistungen im Namen und für Rechnung des Kunden zu vergeben.

 

8. Haftung

8.1 Für einen auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruhenden Schadensfall (Personenschäden, Sachschäden) haftet der Veranstalter bis in Höhe von 3.000.000,00 Euro (für die einzelne Person nicht mehr als 2.000.000,00 Euro. Als Schadensfall ist die Summe der Ansprüche aller Anspruchsberechtigter zu verstehen, die sich aus einer einheitlichen Leistung ergeben. Für unvorhergesehene, auf leichter Fahrlässigkeit beruhende, vertragsuntypische und auf höhere Gewalt zurückzuführende Schäden haftet der Veranstalter nicht. Sofern der Kunde eine Höherversicherung durch einen Haftpflichtversicherer wünscht, hat der Kunde darauf hinzuweisen. Der Kunde trägt in diesem Fall die Kosten der Höherversicherung, sofern eine solche zu erlangen ist.

8.2 Die Prüfung von Rechtsfragen, insbesondere aus dem Bereich des Urheber-, Wettbewerbs- und Markenrechts, ist nicht Aufgabe des Veranstalters. Dieser haftet deshalb nicht für die rechtliche Zulässigkeit des Inhalts und/oder der Gestaltung der Arbeitsergebnisse. Wird der Veranstalter von Dritten aufgrund der Gestaltung und/oder des Inhalts des Arbeitsergebnisses auf Unterlassung oder Schadenersatz u.ä. in Anspruch genommen, stellt der Auftraggeber den Veranstalter von der Haftung frei.

8.3 Eine Haftung für die Wirksamkeit und Umsetzung von Arbeitsinhalten und Arbeitsergebnissen und die Erfüllung spezifischer über das Programm hinausgehende Erwartungen seitens des Auftraggebers  ist ausgeschlossen. Der Auftraggeber hat sich im  Vorfeld einer Veranstaltung über deren genauen Inhalt zu informieren.

 

  1. Ergänzende Bestimmung für offene Seminare und Coachings

9.1. Anmeldung

Anmeldungen müssen schriftlich erfolgen (per Post oder Fax). Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, schriftlich bestätigt und sind verbindlich. Die Daten der Teilnehmer werden für interne Zwecke elektronisch verarbeitet. Die mit der Anmeldung einhergehenden Daten werden unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen gespeichert.

 

9.2. Änderungsvorbehalt

Termin, Inhalt und Ablauf des Seminarprogramms sowie der Einsatz der Trainer können unter Wahrung des Gesamtcharakters der Veranstaltung geändert werden.

Der Veranstalter ist berechtigt, die Veranstaltung aus wichtigem Grund – insbesondere bei Erkrankung des Trainers oder zu geringer Teilnehmerzahl – gegen volle Erstattung bereits gezahlter Gebühren auch kurzfristig abzusagen. Bei Ausfall einer Veranstaltung durch Krankheit des Trainers, höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung. Ebenso erfolgt bei Ausfall der Veranstaltung oder Terminverschiebung keine Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten sowie von durch Arbeitsausfall entstehenden Auslagen. Für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenem Gewinn oder Ansprüche Dritter, wird nicht gehaftet.

9.3. Leistungen

Die Preise für die Veranstaltungen gelten für einen Teilnehmer und umfassen je nach Seminar: Training, Arbeits- und Übungsmaterialien und Teilnahmebescheinigung. Fahrt-, Übernachtungs- und  Verpflegungskosten trägt der Teilnehmer selbst, es sei denn in der Seminarausschreibung ist etwas anderes bestimmt.

 

9.4. Zahlungsbedingungen

Die Verpflichtung zur Zahlung des Seminarpreises/Coachinghonorars ohne Abzüge entsteht nach Anmeldebestätigung. Die Preise für die angebotenen Seminare/Coachings verstehen sich pro Person und enthalten nicht die gesetzliche Mehrwertsteuer. Die Mehrwertsteuer wird nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen berechnet. Eine nur zeitweise Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung berechtigt nicht zur Preisminderung.

Coachingpraxis: Die Zahlung des Coaching Honorars erfolgt nach jeder Sitzung. Bei Paketangeboten z.B. Gewichtsreduktion oder Rauchentwöhnung muss das komplette Honorar spätestens am ersten Sitzungstermin gezahlt werden.

Die Unterkunfts- und Verpflegungskosten sind jeweils direkt im Hotel bzw. der Pension etc. zu begleichen.

 

9.5. Stornierung, Ummeldungen

Grundsätzlich gelten die Regelungen unter Punkt 3. Seminarumbuchungen können gegen eine Bearbeitungsgebühr von EUR 50,00 bis 4 Wochen vor Seminarbeginn vorgenommen werden. Keinerlei Kosten entstehen, wenn ein Ersatzteilnehmer angemeldet wird.

Alle vereinbarten Coaching- und Praxistermine sind für Sie persönlich reserviert und können normalerweise nicht kurzfristig an andere Patienten vergeben werden. Falls Sie aus persönlichen Gründen einen Coaching- oder Praxistermin einmal nicht wahrnehmen können, sagen Sie diesen bitte mindestens 24 Std. vorher telefonisch ab. (Eine rechtzeitige Absage auf Anrufbeantworter ist natürlich möglich). Andernfalls wird Ihnen lt. § 611 BGB ein Ausfallhonorar von 90,00 € in Rechnung gestellt. Wenn beim Zustandekommen des Coachings- bzw. Behandlungsvertrages über eine Vergütung nicht gesprochen wurde, so gilt sie dennoch nach § 612 BGB als vereinbart. Erstreckt sich ein Coaching/Behandlung über mehrere Sitzungen erfolgt keine Rückerstattung des gezahlten Honorars für die gebuchte Gesamtleistung.

 

10. Allgemeine Teilnahmebedingungen

10.1 Der Teilnehmer verhält sich vertragswidrig, wenn er ungeachtet einer Abmahnung die Veranstaltung nachhaltig stört, oder wenn er sich in erheblichem Maße entgegen der Guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung gewährleistet werden kann. In diesem Fall behält sich der Veranstalter vor, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Die Teilnahmegebühr wird in diesem Falle nicht erstattet.

10.2 Der Seminarleiter/Coach/Trainer ist gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt

10.3 Jeder Teilnehmer wird durch die Akzeptanz dieser AGB auf folgendes hingewiesen: Die Teilnahme an einem Seminar bzw. einer Coaching-Veranstaltung kann abhängig von dem jeweiligen Rahmenprogramm auch körperliche Aktionen beinhalten und voraussetzen. Um Verletzungen des Körpers und der Gesundheit auszuschließen, versichert der Veranstalter, nach bestem Wissen und Gewissen seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Dennoch sollte jeder Teilnehmer vor seiner Teilnahmeerklärung bei einem Arzt seines Vertrauens seine körperliche Leistungsfähigkeit begutachten lassen, damit es bei der Teilnahme nicht zu Überanstrengungen/Verletzungen des

Körpers kommen kann.

10.4 Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

10.5 Die Teilnehmer verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

10.6 Vor der Veranstaltung muss der Trainer/Coach/Seminarleiter des Veranstalters über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit der entsprechende Teilnehmer bestmöglich vor Schaden bewahrt werden kann.

10.7 Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

10.8 Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Teilnehmer ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich den Trainern/Coaches/Seminarleitern zur Kenntnis zu geben. Dieser ist von dem Veranstalter beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt der Teilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so verwirkt er einen Anspruch auf Minderung des Teilnahmepreises.

10.9 Veranstaltungen und Seminare sind nie ohne ein Restrisiko. Gegen einen Unfall und Bergung ist jeder Teilnehmer nur im Rahmen seiner eigenen Unfallversicherung versichert

11. Gerichtsstand

11.1 Für die Geschäftsverbindung zwischen den Parteien gilt ausschließlich deutsches Recht.

11.2 Die Gerichtsstandvereinbarung gilt für Inlandskunden und Auslandskunden gleichermaßen

11.3 Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Leistungen und Auseinandersetzungen ist ausschließlich Cochem.

 

12 Sonstige Bestimmungen

12.1 Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform.

12.2 Eine Änderung des Vertragspunktes 10 bedarf ebenfalls der Schriftform.

12.3 Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.

 

13. Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam, ein anderer Teil aber wirksam ist. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll von den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien